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Blog Gesundheitswesen

Wirtschaftsschreiberlinge und Gesundheitswesen

Regelmäßig ärgere ich mich über das Geschreibsel zum Thema Gesundheitswesen, welches in Wirtschaftsmagazinen oder politischen Zeitschriften erscheint. Man sieht auf den ersten Blick, dass diese Leute wenig Ahnung von Gesundheitswesen und den darin ablaufenden Vorgängen haben und insbesondere noch nie innerhalb des Gesundheitswesens gearbeitet haben.

27.06.2009 Wo sind die Experten im Gesundheitswesen?

Hand aufs Herz, der Grundfehler im heutigen Gesundheitswesen war vor Jahren die Einführung des sozialistischen KVG`s, welches jedem Patienten eine Vollkaskoversicherung zu einem erschwinglichen Preis versprochen hat.

14.09.2006 Leserbrief zum Thesenpapier Managed Care – Kontrahierungszwang SÄz No.36. p1533 ff

Persönlich fühle ich mich – als Spezialist und Facharzt für Dermatologie - nur meinen Mandanten – nämlich den Patienten verpflichtet. Nicht den Versicherern, nicht dem BSV, nicht Herrn BR Couchepin und schon gar nicht irgendwelchen Netzwerken. Diese betrachte ich auch nicht als meine „Partner“, an einen Partner habe ich mindestens den Anspruch, dass er mich als Gegenüber ernst nimmt, und mich nicht nur als Befehlsempfänger seiner oft willkürlichen Entscheide sieht.

11.03.2006 Kommentar zu Spitallisten

Ist die Angst berechtigt, dass von Seiten der staatlichen Lenkungsorgane eine Bevorzugung der staatlichen Häuser erreicht werden soll umso einer Staatsmedizin auf Kosten der privaten Leistungsanbieter im Gesundheitswesen Vorschub zu leisten ?

11.03.2006 Standespolitik - Sinn und Unsinn des KVG

KOSTENEXPLOSION IM GESUNDHEITSWESEN - DIE SCHWARZEN SCHAFE WO SIND SIE GEBLIEBEN?
Fast könnte man meinen: Alle Jahre wieder. Pünktlich zur Bekanntgabe der kommenden Prämienerhöhungen der Krankenkassen ist die Aktualität der Gesundheitskosten wieder enorm gestiegen.

Kommentar SÄZ 13/2005 Ausstieg aus dem heutigen KVG anstelle der häppchenweisen Symptomtherapie

Das jetzige Flickwerk, welches in regelmässigen Abständen durch Bundesbern weiter zusammenzerpflastert wird und den Namen KVG trägt, ist tatsächlich fernab jeder marktwirtschaftlichen Realität und wird für die Leistungserbringer wie auch die Leistungsempfänger und wahrscheinlich auch Versicherer zunehmend untragbar. In Bundesbern macht sich meines Erachtens auch zunehmend die Angst der Parlamentarier um ihre eigene mögliche Wiederwahl, sprich der Klientelismus breit.

Patienten sind mündig genug, Leserbrief Tages-Anzeiger Juni 2003

Der Kontrahierungszwang zwischen Ärzten und Kassen fallt bald, und man könnte eigentlich zu einer freiheitlichen, marktwirtschaftlichen Ausgestaltung des Gesundheitswesens übergehen. Was jetzt aber noch fehlt? Der Fall der fixen Tarife und Tarifstrukturen! Der mündige Patient (ich kenne aus meiner Praxis keine anderen) wird sehr rasch selber entscheiden, welcher Anbieter preisbe-wusste und gute (bitte nicht billige) Medizin produziert. Das - liebe Politikerinnen und Politiker - wäre dann freie Marktwirtschaft. Wer hat Angst davor?ERICH E. KÜNG, ZÜRICH

19.05.2000 Anmerkungen zur Ärzte- und Apothekerinitiative wie auch zur Beratung über das KVG (Revision)

Jedes Unternehmen, jeder Unternehmer (also auch die Apotheken und Arztpraxen) ist bestrebt und hat die Aufgabe Gewinn zu machen um
1. Motivierte Mitarbeiter beschäftigen zu können
2. Investition für die Zukunft tätigen zu können