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Gesundheitssystem und Kostenstrukturen - eine Idee zur Lösung des gordischen Knotens
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Die Kosten im Gesundheitswesen sind vielleicht in den Griff zu bekommen, wenn endlich die wettbewerbsverzerrende Direktsubventionierung der öffentlichen Spitäler aufhört und somit staatlich finanzierte Spitalbetten nicht mehrt zu Dumpingpreisen angeboten werden. Damit hätten alle Leistungserbringer mangels Aufteilung in subventionierte und nicht subventionierte Betriebe wieder gleich lange Spiesse. Endlich würden die eigentlichen, von den einzelnen Institutionen verursachten Kosten voll transparent werden. Insbesondere staatlich und halbstaatlich geführte Betriebe müssten die von ihnen angebotene, oft teuerere Medizin voll ausweisen und wären den Gesetzen von Angebot und Nachfrage voll ausgesetzt. Konsequenterweise sind Ueberkapazitäten, welche nicht in die Marktlandschaft passen, abzubauen. Dauernd geleistete Notfalldienste durch die öffentlichen Spitäler (Bereithalten von ganzen Operations-Teams, Gebärabteilungen)müssten im Falle des Gebrauchs volle auf den inanspruch nehmenden Konsumenten entsprechend Markt-und Preisgerecht umgelegt werden. Beiträge für Lehre und Forschung (z. B. Erziehungsdirektion) sind vollumfänglich über separate Konti abzurechnen und nicht unter dem Gesamtaufwand zu subsummieren.
Da diese- neu anfallenden, primär jetzt wesentlich höheren Gesamtkosten von den Versichereren nicht voll getragen werden können, muss hier die Subventionierung zur Ueberbrückung der Mehrbelastung der Versicherer einsetzen. Normbeiträge an die einzelnen Kassen werden pro versicherter Einheit entsprechend Alter und Geschlecht ausgerichtet. Damit erfolgt eine gerechte Verteilung der Risiken zwischen den Versicherern, sogenannte junge Kassen lohnen sich nicht. Die Versicherungen können untereindander den Markt spielen lassen (gleiche Rahmenbedingungen für alle) und haben daneben auch noch die Möglichkeit unter dem günstigsten (beileibe nicht immer das billigste Angebot) im Zusammenspiel mit dem Franchise-und somit Unkostenbeteiligten Patienten auszuwählen. Dabei sind die einzelnen Versicherer den strengen Augen des Patienten unterworfen, nur maktkonforme Versicherungen mit kleinem Verwaltungsaufwand und doch guter Kulanz haben eine Chance letztendlich vom Kunden (Patienten) gewählt zu werden
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